Servus November

 

 

 

 

 

Der 30tägige November ist der 11. Monat im gregorianischen Kalender. Frühere Namen für November sind: Nebelung, Windmond, Windmonat, dritter Herbstmond oder auch Wintermonat. Für diesen Monat finde ich diese früheren Bezeichnungen sehr passend.

 

Im Monat November feiern und begehen wir besondere Festtage. Besonders Herauszustellen sind hier Allerheiligen, Allerseelen, der Martinstag (Martin von Tours), Volkstrauertag, Totensonntag – auch Christkönigsonntag genannt und der Reformationstag. Hier eine kurze Erklärung zu einigen dieser Tagen:

 

 

 

Allerseelen:

 

Im Jahre 998 wurde Allerseelen durch den Abt der franz. Benediktinerabtei Cluny angeordnet. Am 02. November wird deshalb an alle Verstorbenen gedacht und auf den Friedhöfen Grablichter angezündet, die auch als Zeichen für die Hoffnung der Auferstehung gedacht sind. Allerseelen ist kein gesetzlicher Feiertag.

 

 

 

Allerheiligen:
Wie aus dem eigentlichen Namen schon hervorgeht, werden an diesem Tag den Heiligen gedacht (Allerheiligen - lat. festum omnium sanctorum). Da es zu viele Heilige gibt, um jeden einzelnen einen Gedenktag zu widmen, führte man diesen Tag ein. In der orthodoxen Kirche wird Allerheiligen schon seit dem 4. Jahrhundert gefeiert. Je nach Region sind die Brauchtümer an diesem Tag verschieden. Einige gehen an diesem Tag an den Friedhof, um die Gräber für Allerseelen vorzubereiten und zu schmücken. Im süddeutschen Raum gibt es einen Allerheiligenstriezel, hier ist es Brauch, dass der Tauf-/Firmpate dem Patenkind einen Striezel schenkt. In folgenden Bundesländern ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag:
Baden-Württemberg
Bayern
Nordrhein Westfalen
Rheinland Pfalz
Saarland

 

 

 

Reformationstag:
Am 31. Oktober wird in Deutschland und Österreich der Reformationstag/Reformationsfest gefeiert. Der ehemalige Augustinermönch Martin Luther soll an diesem Tag seine 95 Thesen im Jahre 1517 an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Gewählt wurde der Name Reformation, da er im lateinischen „Erneuerung“ bedeutet. Der Reformationstag ist in folgenden Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag:
Brandenburg
Mecklenburg-Vorpommern
Sachsen
Sachsen-Anhalt und
Thüringen

 

In diesem Jahr begehen wir das sog. „Lutherjahr“, daher ist in allen Bundesländern zum 500. Reformationstag einmalig in allen Bundesländern ein Feiertag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Fazit zum Lutherjahr 2017

 

Mit dem heutigen Reformationstag endet das Lutherjahr. Viele Ausstellungen und Veranstaltungen wurden wegen Martin Luther und der 500jährigen Reformation durchgeführt. Doch was ist bitte davon hängengeblieben und was ist den Leuten von Martin Luther bekannt?

 

 

Kurz zur Geschichte:

 

Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther – damals noch Augustinermönch – seine 95 Thesen an die Schlosskirche Wittenberg geschlagen, ähhh.. genagelt, nein doch lieber gehämmert!? Da dies nicht belegt ist, bleibt es weiterhin umstritten. Er wollte so gegen den Ablasshandel der römisch-katholischen Kirche aufmerksam machen und war damit nicht einverstanden. Eigentlich wollte er Gespräche, Diskussionen und eine Verbesserung der katholischen Kirche. Doch in Folge dessen kam die Reformation und Abspaltung zur evangelisch-lutherischen Kirche. Und genau diese Geschichte sollte in der Luther-Dekade, die 2008 ausgerufen wurde, dem Volk näher gebracht, gedacht und gefeiert werden.

 

 

 

In vielen zahlreichen kirchlichen und kulturellen Feierlichkeiten wurden die damaligen Veränderungen dargestellt und näher erläutert. Auch wir hatten auf unserer Reinhardsbrunner Poesienacht Vorträge und Statements zu Martin Luther, 2016 im Hinblick auf das Lutherjahr und 2017 ein Vortag „Luthers Reise nach Rom“ mit Daten und Fakten. Doch was ist wirklich hängengeblieben? In Umfragen zufolge stellen sich da recht lustige Dinge dar und wir finden auf Fragen folgende Antworten:

 

 

Luther hat  seine Zeit auf den „Drei Gleichen“ verbracht, dass er 15……ja, doch waren es 15? Nee, dann doch lieber 64, aber da war doch was mit 5 – also einigen sich Frager und Befragte auf 35 Thesen, die – man höre und staune – am Rathaus in Eisenach – angebracht wurden, war da aber nicht was mit Kirche und Wittenberg? Jaaaaa doch, auch die Kleinen im Volk sollten damals mehr Rechte bekommen.

 

Wie kam Luther auf die Wartburg? Na klar, mit dem Esel!! Die gibt es ja schließlich heute noch auf der Wartburg. Selbst die Frage, wann wird den endlich der Luther-Film gezeigt, der in der Stadt Friedrichroda (?) gedreht wurde, ausgestrahlt lässt aufhorchen.

 

Ja, genau da war doch diese Henriette oder Marianne von……, ja von was denn? Da wir uns in Thüringen befinden, kann es ja nur Henriette von Thüringen sein, mit der Luther verheiratet war. Verheiratet? Aber das dürfen doch Mönche gar nicht – grübel…..grübel……….

 

 

Was hat sich wirklich nach 500 Jahren Reformation getan? Eine von vielen mir offen gebliebenen Fragen.

 

 

Und das Fazit?

 

 

Da können wir an die Verantwortlichen nur die Bitte herantragen, die Luther-Dekade um weitere 10 Jahre zu verlängern, um endlich die Geschichte von Martin Luther dem Volk nahe zu bringen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbstlich willkommen Oktober

 

 

 

Der wohl bunteste Monat im Jahr ist der Oktober. Er ist der 10. Monat im Jahr, hat 31. Tage, bei den Römern war er der 8. Monat (lat. octo – acht), wurde aber an die 10. Stelle verschoben. Der Oktober hat viel zu bieten:

 

 

Zeitumstellung

 

längster Monat des Jahres

 

Erntedankfest

 

Tag der Deutschen Einheit (03.10.)

 

Oktoberfest München

 

Kirchweih

 

Reformationstag (31.10.)

 

Halloween (31.10)

 

Altweibersommer

 

und vieles mehr

 

 

 

Auch folgende Schlagwörter fallen dazu spontan ein:

 

 

Kürbis

 

Kastanien/-männchen basteln

 

Gespenst

 

Kartoffelernte

 

Mais

 

Hagebutte

 

Laub/bunte Wälder

 

Blätter

 

Drachen (steigen lassen)

 

Sturmböen

 

Heidekraut und einiges vieles mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Monat – September

 

 

 

Ursprünglich war der September der 7. Monat (lat. septem = sieben), im gregorianischen Kalender ist er mit seinen 30. Tagen der 9. Monat. Dadurch, dass der Jahresbeginn auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr. verlegt wurde, ist der September auf den 9. Monat gerutscht. Im September beginnen die kühleren Nächte und die Kraft der Sonne lässt nach. Das Besondere am September ist, dass Wespen und Hornissen Hauptflugzeit haben. Andere Bezeichnungen für den September sind: Scheiding, Herbstmond, Holzmonat oder auch Engelmonat.

 

 

 

 

 

August……………..

 

 

 

…………Der August ist der achte Monat des Jahres und ebenfalls nach einem römischen Staatsmann benannt – Kaiser Augustus.

 

Der Nationalfeiertag der Schweiz fällt auf den 1. August, Mariä Himmelfahrt ist am 15. August und das „Hohe Friedensfest“ in Augsburg findet ebenfalls im August statt.

 

Andere Namen für August sind Ernting, Ährenmonat oder Sichelmonat, da dieser Monat die Zeit zum Ernten und Einmachen ist.

 

Der Monat August ist auch für Urlaube beliebt, deshalb sollte man diesen schönen Monat mit all den schönen Momenten der Urlaubserinnerungen festhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Juli genießen.......

 

Im gregorianischen Kalender heißt der 7. Monat im Jahr Juli. Er ist benannt nach dem römischen Kaiser Julius Caesar. Zur Vermeidung einer Verwechselung zum Monat Juni wird er auch oft „Julei“ ausgesprochen. Andere Bezeichnungen für den Monat Juli sind Heumonat, Bärenmonat oder Honigmonat. Im Sommermonat Juli begeben sich viele auf Reisen. Ich wünsche allen Lesern einen schönen Urlaub und tolle Ferien. Der Tipp für den Monat Juli im Garten: viel gießen und den Sommermonat genießen!

 

 

 

 

 

 

Willkommen Sommermonat Juni........

 

Der Monat Juni hat seinen Namen von der römischen Göttin Juno. Manchmal sagt man auch zum Monat Juni umgangssprachlich zur besseren akustischen Unterscheidung zum Monat Juli auch Juno. Der 6. Monat im Kalender zählt 30 Tage und am 21. Juni ist der Tag der Sommerwende. Pfingsten und Fronleichnam fallen 2017 in den Juni. Andere Bezeichnungen für den Juni sind u. a. auch Brachmond, Johannismond und Weidemaent. Selbstverständlich kennen Gartenfreunde ihn auch als Rosenmonat, da im Juni die Rosenblüte ihren Höhepunkt erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Mai..........

 

Der fünfte Monat im Mai beginnt mit einem Feiertag - Tag der Arbeit.

Seinen Namen hat er von der Göttin Maia.

Viele kennen den Mai auch als Wonnemonat, Liebes-/Hochzeitsmonat. Der Mai ist der Monat, an dem die Kirche Geburtstag hat- Pfingsten, im Mai werden auch die Marienandachten gefeiert. Deshalb ist er auch unter dem Namen Marienmonat bekannt.

 

Wir können uns im Monat Mai nicht nur an den Maiglöckchen und den vielen anderen Blumen erfreuen, sonderen auch an dem leckeren Spargel und den süßen Erdbeeren.

 

Außerdem nicht vergessen - am 14. Mai ist Muttertag............

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das schönste im Leben ist, wenn sich Verliebte das "Ja-Wort" geben. Doch der schönste Tag im Leben sollte gut geplant werden, deshalb investieren Brautleute viel in die Hochzeitsvorbereitungen. Wertvolle Tipps hierzu können Sie sich auf www.weddingzone.de holen und das kostenlose E-Book zur Vorbereitung herunterladen. Hier der link dazu:

 

 

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Viel Spaß beim Lesen und Vorbereiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

April, April…….

 

der weiß nicht, was er will!

 

 

 

Der 4. Monat im gregorianischen Kalender.

 

 

 

Kaiser Karl der Große hat den Namen für diesen Monat mit Ostermond eingeführt, da Ostern (das wichtigste Fest im Christentum) meist in den April fällt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde in Anlehnung an das lat. Wort Aprilis (öffnen)  später  die heutige Bezeichnung April eingeführt. Auch nannte man diesen Monat Launing, Grasmond, Ostermond, Ostermonat.

 

 

 

Ein‘s ist dennoch sicher, der April weiß was er will – uns hin zum Sommer führen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der März ist da....................

 

Der 3. Monat im Jahr trägt den Namen März, der abgeleitet ist vom römischen Kriegsgott Mars. Andere Namen sind: Lenz, Lenzing, Lenzmond oder auch veraltet Märzen - passend zum Frühjahr. Der 1. März steht für den meterologischen Frühlingsanfang.

 

Typisch für den März sind: Zugvögel kehren zurück, die ersten Blumen fangen an zu blühen und es riecht herrlich nach Frühling.

Februar……

 

 

 

…....ein besonderer Monat.

 

Genieße die besonderen Momente

 

dieses einzigartigen Monates und

 

halte sie fest in dir.

 

(M. Giese-Rothe)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

February - congratulate the special month

 

 

 

Der Monat Februar ist ein besonderer Monat. Im Altrömischen war er der zwölfte und letzte Monat, im heutigen gebräuchlichen gregorianischen Kalender ist er der zweite Monat. Im Gemeinjahr zählt er 28 und im Schalltjahr 29 Tage und ist somit der kürzeste Monat. Er ist benannt nach dem römischen Reinigungsfest Februare, lat. Februare = reinigen. Regional nennt man ihn auch „Feber“. Weiterhin sind früher gebräuchliche Namen für den Monat Februar gewesen: Hornung, Rebmond (Rebmonat), Schmelzmond, Narrenmonat.

 

 

Theodor Storm (1817-1888)

 

 O wär im Februar...

 

O wär im Februar doch auch,
Wie's ander Orten ist der Brauch
Bei uns die Narrheit zünftig!
Denn wer, so lang das Jahr sich misst,
Nicht einmal herzlich närrisch ist,
Wie wäre der zu andrer Frist
Wohl jemals ganz vernünftig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Januar –

happy january…….

 

 

 

.......... Jänner (im oberdeutschen Sprachraum)

 

.......... Schneemonat

 

………. Eismond

 

………. Wintermonat……

 

 

 

Der Januar ( lat. mensis Ianuarius) ist der 1. Monat des Jahres im gregorianischen und julianischen Kalender mit 31 Tagen. Er hat seinen Namen vom römischen Gott Janus, der mit zwei Gesichtern dargestellt ist – Gott des Anfangs und des Ende.

 

 

 

 

 

"Wenn`s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern noch Schnee liegt."

"Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wünsche dir Frieden in dieser Zeit,
Stunden der Besinnlichkeit,
helle Lichter in der Dunkelheit
und eine frohe gesegnete Weihnachtszeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbstgrüße aus Reinhardsbrunn

 

Zur Zeit begeistert Reinhardsbrunn in herbstlichem Rot und spiegelt somit seinen ganzen Charme wider.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.01.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leuchtender Stern über Reinhardsbrunn….

 

Schneeflocken...
Lichterglanz…
Glockengeläut…
hell leuchtender Stern…
Winterwunderland…
trauter Ort…

 

 

Zu Weihnachten werden Wünsche wahr: Glück, Zufriedenheit und viele Lichtblicke für das kommende Jahr. In diesem Sinne wünschen wir mit unserem „Wintermärchenbild Reinhardsbrunn“ allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und eine schöne Zeit zum Fest der Liebe.

 

Martina Giese-Rothe & Peter Köllner

 

 

 

 

 





Herbststimmung


im


Schloss Reinhardsbrunn









Sa

11

Apr

2015

Ostern 2015

Und wieder waren es die Frauen......

Jedes Jahr in der Karwoche hören wir die Leidensgeschichte von Jesus.

"Jesus sprach zu ihm: warlich, ich sage dir: in dieser Nacht, ehe der Hahn kräht wirst du mich dreimal verleugenen." Petrus antwortete: "Und wenn ich mit dir sterben müsste, so will ich dich nicht verleugnen."

Mmmh..... Wir wissen alle, dass er nicht zu seinen Worten stand.

Veronika reichte Jesus das Schweißtuch, so begegnete Jesus auf dem Kreuzweg nicht nur Hass, Gleichgültigkeit oder Spott. Neben Veronika werden von "anderen Frauen" am Wegrand des Kreuzweges berichtet. Maria Magdalena war es, die als erste dem Auferstandenen begegnete. Mit erwähnt wird im Mathäus-Evangelium (28,1) "die andere Maria". Markus (16,1) nennt Maria Magdalena, Maria, die Mutter Jakobus; Maria Salome genannt. Bei Lukas lesen wir von Maria Magdalena , Johanna usw. Johannes erwähnt nur Maria.

Somit wird uns auch dieses Jahr zum Osterfest vom Evangelium nähergebracht, dass es die Frauen waren, die Jesus in seinem Leiden beistanden - und das bis zum Schluss und über seinen Tod hinaus.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes und ruhiges Osterfest.

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So

14

Dez

2014

Advent 2014

Advent

 

In der Adventszeit erinnere  ich mich gerne an meine Kindheit zurück. Besondere  Freude bereitete mir die Hauptstraße entlang zu laufen, ich war jedesmal  fasziniert von all den bunten Auslagen und Lichtern in den Geschäften. Der Taschenladen hatte dann immer sehr schöne Ledertaschen im Schaufenster.

Besonders gut gefielen mir immer die roten Lederhandtaschen im Schaufenster.

 


Ein Stückchen weiter duftete der herrliche Plätzchenduft vom Cafe Busch bis auf die Straße. Jedesmal nahm ich mir dann vor, wenn ich erwachsen bin, werde ich auch mal chick und elegant in der Adventszeit ins Cafe gehen, um die leckeren Plätzchen zu genießen.

 

Im hohen Schnee bauten wir damals Iglu`s und spielten Schneeballschlacht. Die großen Jungs waren Angeben, weil sie dachten, sie könnten am besten Schlitten fahren, aber wir Mädchen konnten das genauso gut.

 

 

Je näher Weihnachten rückte, umso heimlicher ging es zu Hause in der Stube zu. Jeder hatte vor dem anderen etwas zu verbergen. Gerne erinnere ich mich an diese schöne Zeit zurück und ganz besonders heute, denn ich gehe heute Abend ins Kirchenkonzert in unsere Kirche St. Baromäus. Meinen neuen schwarzen Mantel  werde ich anziehen und meine warmen dicken Stiefel mit Fell. Dazu trage ich meine neue Tasche, eine rote Lederhandtasche.

 

 

 

 

Wie geht es Ihnen?

Wie erlebten Sie die Adventszeit?

An was erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

 

Allen Lesern eine frohe Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest

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Mo

30

Jun

2014

Kapellchenfest

Friedrichroda:

Schönstattzentrum-Friedrichroda | In diesem Jahr können die Marienschwestern im Schönstattzentrum Friedrichroda das 60jährige Bestehen ihres Schönstatt-Heiligtums in einer Feierlichkeit begehen. Ab 10.00 Uhr gibt es am 13.07.2014 ein ganz besonderes Festprogramm. Hierzu laden die Marienschwestern alle ganz herzlich ein.

Festprogramm:

10.15 Uhr Einstimmung in den Tag
10.30 Uhr Festgottesdienst
12.00 Uhr Mittagessen

In der Mittagszeit:

Programm für Kinder

" Blättern im Familienalbum "
Gründerspuren

13.30 Uhr Feststunde

Prozession zum Heiligtum

14.30 Uhr Andacht vor dem Heiligtum mit Erneuerung des

Liebesbündnisses für die Menschen in unseren Land

15.00 Uhr Kaffee

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So

22

Jun

2014

"Schönheit" aus dem Klostergarten

Sa

15

Mär

2014

Jesus und die "weggedachten Frauen"

Einige Kreuzwegstationen haben keinen biblischen Ursprung. Sie zählen als "außerbiblische Überlieferungen". Eine davon ist die 6. Station: "Veronika reicht Jesus das Schweißtuch". Sie ist eine von den Frauen, die am Wegrand des Kreuzweges standen. Im Matthäusevangelium 9,20 wird über eine blutflüssige Frau aus der Heilungsgeschichte erzählt, Veronika wird mit ihr identifiziert. Es ist möglich, dass sie erst "Beronike" genannt wurde und später "Veronika" (gr./lat. Vera icona - wahres Bild). Erstaunlich ist, dass sie in die Kreuzwegstationen mit aufgenommen wurde und diese Begegnung mit Jesus nicht einem Mann zugeschrieben wurde. Einiges konnten wir jetzt über sie erfahren. Was aber ist mit den anderen Frauen im Umfeld Jesu, die als Apostelinnen galten?

 

Was ist mit Maria Magdalena?

Über sie wird im Neuen Testament erzählt und von ihr wird als Begleiterin Jesu seitens der Evangelisten berichtet. Somit ist sie also eine der ersten Apostelinnen. Maria Magdalena war es, die als erste dem Auferstandenen begegnete. Im Jahre 591 aber wurde sie von Papst Gregor I. einer Sünderin gleichgesetzt. Dies ist bis heute Teil der katholischen Tradition um Maria Magdalena. Allerdings bleibt die Frage nach dem "Warum?". Was ist mit den anderen Apostelinnen? Schauen wir auf Junia. Im Römerbrief werden sie und Adronikus erwähnt. Späterhin wurde aus der Apostelin Junia der Apostel Junias. Was ist mit Lydia und all den anderen Frauen, die Begleiterinnen Jesu waren?

 

Sie wurden einfach "weggedacht"!

 

Kommen wir zurück zu Veronika. Was sagt die Szene aus? Wie können wir sie deuten und Erkenntnisse daraus für unser heutiges Leben entnehmen?

Veronika steht mit anderen Frauen, um Jesus weinend, am Wegrand. Sie löst sich aus der Menge und reicht Jesus ein Tuch, um seinen Schweiß abzuwischen. Trost und Linderung will sie Jesus damit verschaffen. Ungeachtet der damaligen Stellung der jüdischen Frau in der Gesellschaft, tut sie dies mit bewundernswertem Mut. Genau dieser Mut, den Veronika in dieser Situation aufbrachte, macht diese 6. Station besonders erwähnenswert. Ihr ist es egal, was andere denken, von ihr halten oder ob sie dafür sogar eine Strafe in der damaligen Zeit dafür bekommt. Für sie zählt in diesem Augenblick nur Jesus, dem sie wortlos zur Seite steht. Für mich zeigt sie Stärke und Größe. Würden wir uns ebenfalls mit solchem Mut für andere Menschen einsetzen? Ist dafür oftmals die Angst vor Spott und Ächtung unserer Mitmenschen ein Hindernis? Haben wir in unserem Alltag den Mut, unsere Meinung zu sagen  und zu vertreten? Das wäre wünschenswert. Nicht immer, wenn wir uns für andere einsetzen, gelingt es uns wirklich zu helfen. Manchmal erreichen wir gar nichts oder gar das Gegenteil. Doch sollten wir uns nicht entmutigen lassen und Veronika mit ihrem Mut als Vorbild betrachten.

 

Ostern kann als Neuanfang betrachtet werden. Ein Neuanfang, um über die "weggedachten" Frauen in der Institution Kirche und über unser eigenes Leben nachzudenken, um mit Mut neu nach vorne zu blicken.

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Sa

15

Feb

2014

Wallfahrtstage 2014

Beginnend mit einer Heiligen Messe fand am 15.02.14 im Schönstatt-Zentrum Friedrichroda ein Wallfahrtstag statt mit anschließender Begegnung, Austausch, Gesprächen usw. Weitere Termine sind:

 

                              15. März 2014

                              12. April 2014

                              17. Mai 2014

                              14. Juni 2014

                              16. August 2014

                              11. Oktober 2014

                              22. November 2014

                              20. Dezember 2014

 

Weitere Termine:

 

13. Juli 2014 Kapellchenfest  -Wir feieren 100 Jahre Schönstatt-

21. September 2014 -Diözesanwallfahrt in Erfurt-

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Mo

16

Dez

2013

Weihnachten 2013

Die Grundlage der Weihnachtsgeschichte ist auch 2013 Jahre nach der Geburt Jesus immer noch die der beiden Evangelisten Matthäus und Lukas. Jedoch weichen die Einzelheiten der Erzählungen der beiden voneinander ab. In den meisten Krippendarstellungen werden die beiden Ausführungen miteinander  kombiniert. Lukas erzählt uns von den Hirten und Matthäus von den Heiligen Drei Königen/Sterndeutern. Der uns bekanntere und geläufigere  Text steht im Lukasevangelium:

 

"So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer  Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war (Lk 2,4-7)."

 

Ich wünsche allen, dass wir die frohe Botschaft, die von der Krippe ausstrahlt, in uns aufnehmen und sie mit in die weite Welt hinaustragen.

 

Allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest 2013

 

 

 

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So

01

Dez

2013

Stromausfall mitten im Advent

Moderne Kommunikationsmittel bestimmen unser Leben. Ohne sie geht im heutigen Alltag nichts mehr. Was tun bei einem plötzlichen Stromausfall? Was ist, wenn das Notebook nicht aufgeladen ist? Selbst der Router des WLAN ist auf Strom angewiesen. Ok, dann bleibt uns noch das Handy. Aber wieso funktioniert das nicht? Ganz klar: Bei einem Stromausfall haben Mobilfunknetze noch zwischen 60 - 120 Minuten Strom. Laut Statistiken ist damit Deutschland noch mit an oberster Stelle gut versorgt. Außerdem wären wir dann nicht die Einzigen, die auf die Idee kommen würden, zu dieser Zeit mit dem Handy zu telefonieren, somit wären die Netze vollkommen überlastet. Dann geht gar nichts mehr.

Kaffeemaschine, Internet, Telefon, Dusche, Radio, nichts geht mehr. Selbst öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahnen und auch Tankstellen kommen zum Erliegen. So geschehen vor einigen Jahren in einer großen Stadt und das direkt in der Adventszeit. Was kann man tun?

Taschenlampen, Streichhölzer und Kerzen bereithalten. Das ist der Moment, um die Gelegenheit zu nutzen, die Uhren ebenfalls mal still stehen zu lassen, in sich zu kehren und zur Ruhe zu kommen, den Kerzenschein zu genießen. Vielleicht hat man Glück, dass der Stromausfall auch etwas länger dauert, damit man die Ruhe auch wirklich genießen kann. Gezwungenermaßen müssen wir dann geduldig bleiben.Gerne würde ich wissen, welche Gedanken den Menschen damals durch den Kopf gegangen sind, als in der großen Stadt zur Adventszeit der Storm ausfiel. Waren es Gedanken zur Stille, Ruhe, Advent, Winter, Weihnachten - vielleicht auch schon an die Geburt Jesu?

Warum ausgerechnet ein Stromausfall im Advent? Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. Hat da evtl. jemand mit Absicht den Stromschalter ausgeknipst? Der liebe Gott wird es wissen!

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Di

27

Aug

2013

Elisabeth-Tag 2013 Johannis-Kirche Reinhardsbrunn

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Di

06

Aug

2013

Sommer 2013

“In die Ferne reisen,

aber immer wissen,

wo die Heimat ist!”

Martina Giese-Rothe


 
 

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Di

16

Jul

2013

Kurpark Friedrichroda

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Do

13

Jun

2013

“Blau, die Farbe des Himmels, …

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Do

23

Mai

2013

Pfingsten 2013

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Do

04

Apr

2013

Ostern 2013

Es war mir eine besondere Freude,den Oster-Blumenschmuck 2013  für den Altar in der Johanniskapelle /Reinhardsbrunn zu gestalten.

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Di

05

Mär

2013

Gedanken zu Ostern


Pünktlich zu Ostern haben wir einen neuen Papst. Die Erwartungen an ihn sind groß. Doch wird er sie erfüllen können? Ich denke nicht.
Reformen gehen nicht immer nur von einer Person aus. Sicherlich könnte er.

Kirche? Was heißt Kirche? Kirche ist nicht nur die Institution an sich oder die Priester, der Kirchenbau usw. Kirche sind wir alle, alle zusammen! Oftmals erleben wir in Kirchengemeinden eine gewisse Art von “Arroganz”. Hierfür brauchen wir von keinem Papst eine Reform, hier ist jeder Einzelne von uns gefragt.

Wir kennen das Zitat von Albert Schweitzer:
“Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in die Garage geht.”

Ein sehr tiefsinniges Zitat. Kirchbesuche sind wichtig, aber über das Zitat sollten doch einige mal nachdenken. Hierzu gehört auch das Miteinander unter uns Menschen.

Die bevorstehende Karwoche bietet sich an, in das eigene “Innere” zu schauen und nachzudenken. Ostern steht für Anfang und Neubeginn. Wir können über unser Leben und unseren Glauben inne halten, denn der religiöse Glaube ist die eigene, persönliche Beziehung meiner Seele zu Gott. Die kann zwar ein Papst, Priester oder anderer Mensch sicherlich beeinflussen, aber nicht reformieren. Da sind wir ganz persönlich dazu aufgerufen. Gott lädt uns jederzeit ein Mut, Kraft und Zuversicht bei ihm sich zu holen, auch an Ostern.

Mit diesen Worten wünsche ich jeder Leserin und jedem Leser, dass er mit freudigem Herzen Ostern feiern kann.

Fr

14

Dez

2012

Rückblick auf das Jahr 2012


Liebe Leserin, lieber Leser,

wir nähern uns Weihnachten und dem Ende des Jahres. Eine Gelegenheit, um auf das zurück-liegende Jahr 2012 zu blicken.

Im April 2012 konnten mein Mitautor, Andreas Benjamin Paasche, und ich unser Buch “Heilige Elisabeth und ihre Liebe zu Reinhardsbrunn” nach langen Vorbereitungen herausgeben. Mit Herrn Ulf Wirrbach gelang es uns im Laufe des Jahres das Booklet “Impressionen Schloss Reinhardsbrunn” mit traumhaften Fotos zu veröffentlichen. Es war eine besondere Freude zu erfahren, dass diese beiden Bücher so gut und sehr positiv bei unseren Lesern ankamen. Ebenfalls waren die vielen Einladungen zur Lesung und den Vorträgen eine ganz besondere Freude. Die vielen Begegnungen, die wir dabei hatten, werden hierbei immer in dankbarer und freudiger Erinnerung bleiben.

Schloss Reinhardsbrunn liegt uns sehr am Herzen. Ziel war und ist es, auf den Verfall des doch so historischen ehemaligen Klosters und Schloss sowie seinem Park aufmerksam zu machen und sich für den Erhalt einzusetzen. Wir hoffen, dass wir im positiven Sinne dazu beitragen konnten.

Andreas Benjamin Paasche und ich möchten uns rückblickend bei allen bedanken, ganz besonders bei Ulf Wirrbach für seine aktive Unterstützung, bei Evelyn Anton “Thüringen im Film – Das Studio mit Herz” für ihre Geduld mit uns bei ihren Filmarbeiten und dem Schönstattzentrum Friedrichroda, Schwester M. Juliana, für ihre liebe Unterstützung und zur Verfügungstellung der Räumlichkeiten.

Im Moment sind wir in Planung und Vorbereitung für das Jahr 2013 und die bisherigen Einladungen. Unter der Rubrik “Lesungen aktuell” können Sie jeweils die folgenden Veranstaltungen nachlesen. In Kürze werden wir die nächsten Termine bekannt geben.

Immer wieder waren uns die vielen Begegnungen eine ganz besondere Freude und wir hoffen, dass wir dies im nächsten Jahr wieder erleben dürfen, so wie wir immer wieder Weihnachten und das Licht der Krippe auf’s Neue erleben dürfen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Sinne wünsche ich, dass das Licht der Krippe an Weihnachten nicht nur 10 Minuten anhält, sondern uns alle das ganze Jahr über begleitet.

Gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr 2013.